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Wie setze ich meine Kalkulationsgrundlagen?

Kurzbeschreibung

Die Kalkulations-Einstellungen sind die Basis für alle Gewinn-, Margin- und ROI-Berechnungen in ArbitrageOne. Hier legst du fest, welche Gebühren, Steuerregelungen und Schwellwerte bei jedem Deal angewendet werden.

Voraussetzungen

  • Klarheit über deine Amazon-Gebührenstruktur
  • Dein MwSt-Modell (Standardsatz, nicht registriert, Kleinunternehmer …)

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schritt 1: Calculation-Seite öffnen

Navigiere zu Einstellungen → Calculation. Die Seite ist in mehrere Bereiche unterteilt: Berechnung, Steuern, Schwellwerte, Max Cost und Gebühren. TODO: Calculation-Übersicht

Schritt 2: Berechnungsbasis wählen

Unter Berechnung wählst du:
  • ROI-Basis: Netto oder Brutto Purchase Price — bestimmt, worauf dein ROI gerechnet wird.
  • Keepa-Range: Welcher Zeitraum als Referenz für Verkaufszahlen gilt (30 / 60 / 90 / 180 Tage). TODO: ROI-Basis und Keepa-Range-Dropdown

Schritt 3: Steuern konfigurieren

Im Bereich Steuern wählst du dein VAT-Schema:
  • Standardsatz (regulär MwSt-pflichtig)
  • Nicht registriert (z. B. Kleinunternehmer)
  • Nicht anwendbar
  • Pauschal (mit zusätzlichem Prozent-Feld) TODO: VAT-Schema-Dropdown

Schritt 4: Schwellwerte für gute Deals festlegen

Unter Schwellwerte definierst du zwei Stufen (Mittel und Gut) für ROI %, Margin % und Gewinn (€). ArbitrageOne markiert Deals im Sheet entsprechend farblich. TODO: Schwellwerte-Tabelle

Schritt 5: Max Cost definieren

Max Cost ist der Höchstpreis, den du pro Einheit zahlen würdest, damit sich ein Deal noch rechnet. Trage die drei Mindestwerte ein (ROI %, Margin %, Gewinn €) und wähle per Radio-Button, ob alle Kriterien (AND) oder mindestens eines (OR) erfüllt sein müssen. TODO: Max-Cost-Konfiguration

Schritt 6: Gebühren eintragen

Im Bereich Gebühren ergänzt du:
  • Misc Fee/Unit (€): Pauschale Zusatzkosten pro Einheit (z. B. Labeling)
  • Misc Fee (%): Prozentualer Aufschlag (z. B. Zahlungsdienstleister)
  • Default FBM Fee (€): Standard-Versandkosten für FBM-Listings TODO: Gebühren-Felder

Schritt 7: Cost of Goods (optional)

Auf der separaten Seite Cost of Goods hinterlegst du feste CoG-Werte pro SKU oder ASIN — nützlich bei Eigenmarken oder konstanten Einkaufspreisen.

Wichtige Hinweise

  • Änderungen wirken rückwirkend auf die Anzeige aller bestehenden Deals, aber nicht auf historische Purchases im ProfitTracker.
  • Die Max-Cost-Logik wird auch im Sourcing Mastersheet und in FlipHunter verwendet.

Häufige Probleme

Problem: Meine ROI-Werte im Sheet sehen zu hoch oder zu niedrig aus Lösung: Prüfe die ROI-Basis (Netto vs. Brutto). Problem: Deals werden trotz hoher Margin nicht als “Gut” markiert Lösung: Check deine Schwellwerte — möglicherweise sind die Grenzen zu streng gesetzt. Problem: Max Cost zeigt 0 € Lösung: Mindestens eines der drei Mindestkriterien (ROI, Margin, Gewinn) muss einen Wert > 0 haben. Sind alle leer, kann keine Max Cost berechnet werden.

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